Du liebtest mich

& ich erfror in der Zeit. Hungrig auf dieses Fleisch von mir. Aber ich kann nicht mit der Wölfin konkurieren, die mich auf meine Knie brachte. Was siehst Du in diesen gelben Augen? Denn ich zerfalle in Stücke.
Momentan ist alles irgendwie so kalt, auch wenn viel gutes passiert. Alles ist so falsch, auch wenn es irgendwie richtig ist. Die Welt spielt verrückt und dreht sich ganz normal. Nichts ist jemals wie es scheint. Nichts ist mehr, wie es mal war. Und ich wünsche mir, dass alles wieder anders ist. Aber es gibt nun mal keine zweiten Chancen, im Leben. Entweder man nutzt diese eine oder man wird sein Leben lang bereuen. Eigentlich wollte ich mir das ersparen. Aber irgendwie passiert es doch und ich kann nichts dagegen tun. Du liebtest mich. Aber ich bin zu weit weg, um gegen sie anzukämpfen. Um zu gewinnen. Stecke immer noch fest, dort wo alles schön war. Aber ich merke immer mehr, dass Du nicht mehr da bist, nicht mehr so, wie es mal war. Auch wenn wir schreiben, auch wenn Du zurück bist. Du bist nicht mehr Du und ich nicht mehr ich. Sie hat Dich zu dem gemacht, was Du jetzt bist und das wolltest Du doch niemals sein.


Keine Kommentare: