Ich wünschte ich wäre mutig genug, Dich zu fragen, mein zu sein.

Er lässt Blumen in Dir wachsen, in Deinen Knochen, Deinem Kopf, Deinem Herzen, Deinen Lungen. Und obwohl sie wunderschön sind, diese Blumen, kannst Du verdammt noch mal nicht atmen. Und er ist rot. Er mag Dich, weil Du blau bist. Und er berührt Dich und plötzlich bist Du ein lila Himmel. Aber dann erkennt er, dass Lila einfach nichts für ihn ist.
"Hast Du jemanden schon mal so sehr geliebt, dass Dir egal war, was mit Dir passiert? Du einfach bei ihm sein musstest?", frage ich. "Und Dein Herz stehen bleibt, wenn er Dich ansieht? Hast Du Dich schonmal so nach jemandem gesehnt, dass Du nur noch Schmerzen gespürt hast?" "Nein.", antwortet er. "Aber ich."

Deine Eltern haben Dich immer gewarnt, vor den Drogen auf den Straßen. Aber niemals vor denen, mit meerblauen Augen und einem Herzschlag. Doch in diesem Moment, hält er Dich gefangen. Er sieht Dich an und Du weißt nicht, ob er Dir in diesem Moment die Luft zum Atmen gibt oder nimmt. Und Du weißt nicht, wieso sein Lächeln der Grund für Deines ist. Und Du weißt nicht, wieso es schmerzt, wenn Du merkst, dass er nicht kommen wird. Du siehst auf die Uhr, ständig. Nur um Dich zu vergewissern, dass Du das nicht träumst und dass Du nicht gleich aufwachst und alles gut sein wird. Er wird nicht kommen. Er wird nie mehr kommen. Er ist fort und hat Dich mit sich gerissen. Zumindest den Teil von Dir, der nicht hier sitzt, auf die Uhr starrt, hofft, dass alles nur eine Lüge ist, weiß, dass es die Wahrheit ist und denkt, dass dieser Traum doch endlich mal ein Ende haben muss. Aber Du bist ein Narr, wenn Du glaubst, dass das alles endet, dass es gut ausgeht. Und obwohl Du weißt, dass diese Tränen mit dem Schmerz kommen, trotzdem und genau deswegen, hoffst Du, dass es regnen wird. In Dir.

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